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Unternehmen - Schlagwort-Archiv im Wirtschaftslexikon

Verschuldungsgrad

Der Verschuldungsgrad ist eine Finanzkennzahl und zeigt die Relation zwischen Fremdkapital undEigenkapital eines Schuldners an.


Anlagenbuchhaltung

Anlagenbuchhaltung beschäftigt sich mit dem Anlagevermögen eines Unternehmens. Dazu gehören alle mittel- und längerfristig verfügbaren Vermögensgegenstände. Anlagenbuchhaltung ist Teil der Finanzbuchhaltung (FiBu) und der Kosten-Leistungsrechnung (KLR). Anlagevermögen erscheint in der Bilanz auf der linken Seite (Aktiva, Soll).


Benefit-Segmentierung

Benefit-Segmentierung nimmt als Teilbereich der Marktsegmentierung die Gliederung nach dem Kriterium Kundennutzen ein, weshalb die Benefit-Segmentierung in einschlägiger Literatur manchmal auch nur unter Nutzensegmentierung zu finden ist.


Berichtswesen im Controlling

Beim Berichtswesen im Controlling werden Daten und Kennzahlen erfasst, verdichtet, aufbereitet, dokumentiert sowie nach entsprechenden Anforderungen der Entscheidungsträger eines Unternehmens jeweiligen Anwendern zur Verfügung gestellt.


Business Process Reengineering (BPR)

Business Process Reengineering (BPR) ist ein Konzept, nach dem Unternehmen massive organisatorische Änderungen im Geschäftsprozess vornehmen. BPR zielt bei der Reorganisation wesentlicher Betriebsabläufe konsequent auf die völlige Ausrichtung dieser auf die Bedürfnisse/Anforderungen der Kunden (Kundenorientierung).


Callcenter-Technologie

Die Callcenter-Technologie nutzen Wirtschaftsunternehmen, Behörden, Institutionen, das Gesundheitswesen, Kultureinrichtungen. Das Callcenter, Dienstleister für Telekommunikationsaufgaben, wird synonym auch Kommunikationscenter, Customer Care Center, Kundenberatungs- oder Kundenbetreuungszentrum genannt.


Collaborative Business

Collaborative Business ins Deutsche übersetzt bedeutet geschäftliche Zusammenarbeit und meint im Besonderen unternehmensübergreifende Technologien, die mittels digitaler Anwendungssysteme eine optimierte Wertschöpfungskette erreichen sollen.


Cost, Insurance and Freight (CIF)

Cost, Insurance and Freight – besser bekannt als CIF – ist einer von gegenwärtig elf Codes, die zusammen Incoterms genannt werden und internationale Handelsklauseln darstellen.


Critical Incident Methode

Die Critical Incident Methode bezeichnet eine teilstandardisierte Technik, bei der, ausgehend vom Motiv (Zielsetzung), Reaktionen von Menschen auf bestimmte Ereignisse/Begebenheiten analysiert werden.


Deferred Tax

Deferred Tax ist der englische Ausdruck für latente Steuern, die hauptsächlich im Konzernabschluss Anwendung finden. Deferred Tax entstehen aufgrund zeitlicher Ansatz-, Bewertungsdifferenzen zwischen Steuerbilanz und Handelsbilanz.


Direct Marketing

Direct Marketing sind jegliche Werbemaßnahmen mit unmittelbarer Kundenansprache sowie der Direktvertrieb und Versandhandel. Kunden im Kontext zu Direct Marketing sind Privatpersonen, Unternehmen, Dienstleister, etc.


Dokumenten-Management-System

Das Dokumenten-Management-System ist eine strukturierte Schriftstücke-Verwaltung auf elektronischen Datenträgern, die es als Softwarepakete mit verschiedenen Standards gibt. Ein Dokumenten-Management-System reguliert eine den Anforderungen entsprechende, digitale Ablage.


ERP-Programm

Das ERP-Programm ist eine modular aufgebaute Anwendersoftware, die in komplexer Ausführung Geschäftsprozesse ganzheitlich abbildet und darüber hinaus gewünschte unternehmensübergreifende Systemzugriffe realisieren kann. ERP bedeutet: Enterprise Resource Planning.


Electronic Data Interchange (EDI)

Electronic Data Interchange (EDI) sind strukturierte IT-Formate, die eine elektronische Übertragung geschäftsinterner Daten zwischen Anwendungssoftware verschiedenartiger Unternehmen, Institutionen und Behörden ermöglichen.


Equipment-Leasing

Equipment-Leasing bedeutet, dass einzelne, bewegliche Sachen / Wirtschaftsgüter gegen Entgelt gemietet werden. Das können Ausrüstungen für ein Büro einschließlich Büromaschinen sowie Ladeneinrichtungen, Transport- und Baumaschinen, etc. sein. Equipment-Leasing ist auch in der Filmbranche oder bei Videoaufnahmen bedeutsam.


Finance Leasing (Finanzierungsleasing)

Finance Leasing (Finanzierungsleasing) ist eine typische Gestaltungsart von Leasingverträgen, bei denen der Leasingnehmer das Investitionsrisiko trägt. Gegenstück des Finance Leasings ist das Operate Leasing.


Financial Accounting Standards Board (FASB)

Financial Accounting Standards Board (FASB) ist ein unabhängiges US-amerikanisches Leitungsgremium, welches, privatrechtlich organisiert, die Rechnungsstandards für börsennotierte Unternehmen nach US-GAAP festlegte und ständig weiterentwickelt.


Financial Auditing

Financial Auditing gehört als wesentlicher Teilbereich zur internen Revision (Innenrevision) in Organisationen und Wirtschaftseinheiten. Auditing ist ein Begriff der englischen Wirtschaftssprache und heißt ins deutsche übersetzt Rechnungsprüfung.


Finanzbuchhaltung

Finanzbuchhaltung als Teilbereich des Rechnungswesens umfasst die Bilanz und GuV-Rechnung (Gewinn- und Verlustrechnung). Abgrenzung zur Betriebsbuchführung beziehungsweise Kostenrechnung; aufgrund der Komplexität teilt sich Buchhaltung ab gewissen Unternehmensgrößen in Debitoren-, Kreditoren- und Finanzbuchhaltung.


Finanzbuchführung

Finanzbuchführung ist ein Wort aus der Alltagssprache, wie ihn Buchhalter, professionelle Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, etc. kaum benutzen. In der Fachliteratur wird der Terminus Finanzbuchhaltung verwendet.


Firmenkredit

Einen Firmenkredit erhalten Existenzgründer, Gewerbetreibende vom Einzelunternehmen bis Aktiengesellschaften und Konzernen sowie Selbstständige oder Freiberufler. Firmenkredite gibt es als mannigfaltige Typen in variantenreichen Gestaltungsmöglichkeiten. Gegenstück ist der Privatkredit.


Ideation

Ideation lässt sich mit Ideenbildung vom Englischen ins Deutsche übersetzen. Nach dem Wortursprung Idee, abgeleitet vom griechischen idea (Ursprung) nach Platon, bedeutet es „Erscheinung, Gestalt, Form“ und ist eine Kategorie der Philosophie. Für Ideation existiert keine allgemeingültige Definition. Im modernen Kontext zu Bildung, Politik, Wirtschaft respektive Betriebswirtschaftslehre findet Ideation seinen Niederschlag beispielsweise in Kreativitätstechniken sowie im Ideenmanagement, Teil des Innovationsmanagements.


Nettogeldvermögen

Nettogeldvermögen und Geldvermögen werden umgangssprachlich überwiegend als identische Begriffe verwendet. Exakt definiert ist das Nettogeldvermögen als Saldo (Differenz zwischen Soll und Haben) aus Forderungen und Verbindlichkeiten. Innerhalb bundesdeutscher Vermögensbilanzen erscheint das Nettogeldvermögen in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR), die nach dem Standard ESVG (Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen) erstellt wird. Der Begriff Nettogeldvermögen gehört zu Sachgebieten wie Wirtschaftstheorie, Volkswirtschaftslehre, Makroökonomie, BWL, Rechnungswesen, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung sowie Finanzmarkt.


Investment Property

Investment Property ist ein Standard in der Internationalen Rechnungslegungsvorschrift IFRS. Investment Property hat im gleichbedeutenden IAS-Standard Nummer vierzig. Diese für multinationale Unternehmen gültigen Rechnungslegungsvorschriften, nach denen Konzerne Bilanzen beziehungsweise Jahresabschlüsse erstellen, besagt, dass Immobilien dann als Investment Property zu bewerten sind, wenn sie ein reines Finanzinstrument darstellen; also nicht der Eigennutzung oder dem operativen Geschäft, sondern als Geldanlage dienen. Aus dem Englischen übersetzt heißt „investment in property“ Immobilienanlage. Investment ist Synonym für Investition, Einlage (Bankwesen) oder Geldanlage/Kapitalanlage; Property bezeichnet Sachanlagen, Besitz, Grundstück, Landbesitz, Eigentum an Grund und Boden.


Investment-Center

Investment-Center ist eine von drei Sparten (Geschäftsbereiche), wenn die Beschreibung eines Unternehmens nach der funktionalen Organisationsstruktur erfolgt. Investment-Center, Cost-Center und das ab mittleren Unternehmen häufig anzutreffende Profit Center sind Begriffe aus dem Bereich divisionale Organisation (Aufbauorganisation) von Unternehmen. Investment-Center haben eine Geschäftsbereichsleitung, die autonom über Investitionen entscheiden kann.


Manufacturing Resources Planning

Manufacturing Resources Planning ist eine Methode für die Produktionsplanung in Industriebetrieben. Manufacturing Resources Planning entstand als computergestütztes Planungskonzept in den 1980er Jahren aus seinem Vorgänger MRP I aus den 1960er Jahren. Das aktuelle Konzept Manufacturing Resources Planning MRP II verknüpft Produktionsprogrammplanung und Steuerung der Produktion mit weiteren Ebenen, beispielsweise Geschäfts- oder Kapazitätsplanung.


Netting

Netting ist ein Begriff mit unterschiedlichen Worterklärungen auf Webseiten im Internet. Für den Terminus Netting existiert keine offizielle Definition, im weitesten Sinne wird darunter die Aufrechnung / Verrechnung gegenläufigen Zahlungsverkehrs zwischen Vertragspartnern verstanden. Netting gehört zu Kategorien wie BWL, Finanzmärkte, Bankwirtschaft, Wertpapiergeschäft, Außenhandel, bargeldloser Zahlungsverkehr, Finanzierung.


Non-Business-Marketing

Non-Business-Marketing ist der eher seltener verwendete Ausdruck für Non-Profit-Marketing. Somit bezeichnet Non-Business-Marketing die Vermarktung von Waren, Dienstleistungen, Initiativen oder Hilfsprojekten in sogenannten Non-Profit-Organisationen (NPO). Das Non-Business-Marketing unterscheidet sich in vielen Teilen nicht unbedingt von dem gewinnorientierter Unternehmen, allerdings sind Ziel, Sinn und Zweck völlig verschieden. Wie im Namen bereits verdeutlicht, verfolgen Non-Profit-Organisationen keine wirtschaftlichen Gewinnziele, sondern gemeinnützige, soziale, kulturelle, aber auch politische Sachziele.


Personalplanung

Personalplanung gehört zu den Aufgaben der Unternehmensführung respektive des Managements eines Unternehmens. Personalplanung, Teil der Unternehmensplanung, umfasst Personalbedarf, Personalbeschaffung, Personalauswahl, Personalverwaltung, Personalführung, Personalkosten, Aus- und Weiterbildung. In größeren Unternehmen oder Konzernen hat der Betriebsrat beratenden Einfluss auch auf die Personalplanung.


Produktionsmanagement

Produktionsmanagement behandelt als fachübergreifende Lehre die Produktionswirtschaft. Produktionsmanagement als Wissenschaftsdisziplin hat sich aus Betriebswirtschaftslehre, Industriebetriebslehre und Management genannter Führung von gesellschaftlichen Institutionen beziehungsweise Betrieben entwickelt. Produktionsmanagement umfasst Planung, Organisation, Kontrolle, Information, betriebswirtschaftliche Steuerung der Produktion, einschließlich vor-, nachgelagerter betrieblicher Funktionen sowie die zielorientierte Führung von Betrieben.


Projektfinanzierung

Die Projektfinanzierung ist ihrer Art nach eine Spezialfinanzierung und gehört sowohl dem Bereich Innen- wie Außenfinanzierung an. Projektfinanzierung kommt stets bei einem verselbstständigten Investitionsvorhaben zur Anwendung. Zwecks Risikoverteilung und wegen Fragen der Haftung werden im Rahmen der Projektfinanzierung insbesondere bei großen Vorhaben im In- oder Ausland Konsortien beziehungsweise Projektgesellschaften gegründet oder Generalunternehmer/-übernehmer für das einmalige Vorhaben (Projekt) beauftragt.


Receivables

Receivables heißt übersetzt schlicht Forderungen, Außenstände. Somit meint Receivable einen Außenstand, der sich im Sinne von Betriebswirtschaftslehre (BWL), Rechnungswesen und Controlling, Buchhaltung und Bilanzierung auf die offene Forderung eines Gläubigers gegenüber einem Schuldner für erbrachte Leistungen bezieht. Receivables sind im Internationalen Rechnungswesen von Bedeutung.


Lean Production

Lean Production wird der Originalübersetzung entsprechend „Schlanke Produktion“ genannt. Lean Production ist eine Produktionsart, deren Hauptziele Verdoppelung der Produktivität und Kostenhalbierung sind. Lean Production steht in engem Zusammenhang mit den Konzepten Lean Management, Just in Time (JiT) und Kanban. In Betriebswirtschaftlehre und Industriebetriebslehre wird Lean Production nach wie vor kontrovers diskutiert, das heißt, das Modell der „Schlanken Produktion“ ist innerhalb der Produktionswirtschaft, Soziologie, unter Wissenschaftlern und Ökonomen durchaus umstritten.


Management Buy In (MBI)

Management Buy In (MBI) bezeichnet im Großen und Ganzen einen Führungswechsel in Firmen, Unternehmen, Familienbetrieben. Management Buy In ist eine von diversen Management-Buy/by-Techniken, die der Führungsebene Verhaltensweisen, Regeln, Richtlinien zur Gestaltung betrieblicher Prozesse in den Bereichen Organisation, Planung, Kontrolle, Information aufzeigt. Beim Management Buy In (MBI) erfolgt der Führungswechsel sozusagen von außen, das heißt die Leitung eines Unternehmens wird von einem externen Management übernommen. Das Gegenstück heißt Management Buy Out.


Lead Manager

Lead Managerist die wörtliche englische Übersetzung für Konsortialführer. Lead Manager oder Konsortialführer wird im Fachjargon teilweise auch Bookrunner genannt, ein aus Book (Buch) und Runner (Bote) zusammengesetzter Begriff, der im traditionellen englischen Wortschatz so nicht existiert. Obwohl Lead Manager sowie Konsortialführer auf eine einzelne Person schließen lassen könnte, trifft das nicht zu. Denn es handelt sich dabei um die federführende, leitende Bank innerhalb eines Konsortiums. Banken bilden Konsortien mit einem Lead Manager zum Zweck der Emission von Aktien, Anleihen, Wertpapieren sowie für die Vergabe von Krediten, bei denen es speziell um Großkredite geht. Daraus schlussfolgernd gehören Lead Manager beziehungsweise Konsortialführer zu den Sachgebieten Wertpapieremission, Aktienausgabe, Börse, Kreditgeschäft, Finanzmärkte, Marketing, BWL.


Management by Systems

Management by Systems ist eine von diversen Management by-Techniken bzw. -Theorien, die sich mit Unternehmensführung auseinandersetzen. Management by Systems behandelt, in Anlehnung an wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen aus der Lehre von Regelkreisen (Kybernetik), die Führung eines Unternehmens durch Systemsteuerung, was eine Mischung aus wiederum anderen Führungsmodellen beinhaltet. Management by Systems im eigentlichen Sinne sollte nicht mit CMS (Content-Management-System) oder FIS (Führungsinformationssystem) verwechselt werden.


Return on Capital Employed (ROCE)

Return on Capital Employed (ROCE) ist eine Kennzahl für Messung der Rentabilität. Return on Capital Employed wird oft dem bekannteren Return on Investment (ROI) gleichgesetzt und entspricht der Gesamtkapitalrentabilität, einer Kennzahl aus der Betriebswirtschaftslehre (BWL). Der Return on Capital Employed dient der Bewertung der Rentabilität eines Unternehmens, zudem sind ansatzweise Aussagen zu Umsatzrendite sowie Ertrag als Ergebnis einer wirtschaftlichen Leistung in bestimmten Perioden möglich.


Six Sigma

Six Sigma gehört zum Qualitätsmanagement und wird als sogenanntes Six Sigma Projekt in Unternehmen zur Verbesserung von Geschäftsvorgängen angewendet. Die Durchführung der Methode Six Sigma orientiert sich an Beschreibung, Messung, Analyse, Verbesserung, Überwachung von problembehafteten Prozessen. Ziel ist die Senkung der vorhandenen Abweichungen von zulässigen Toleranzbereichen, weshalb unter dem Begriff Six Sigma auch diverse statistische Maßgrößen für Qualität und Kosten zusammengefasst werden. Die Durchführung von Six Sigma Projekten ist aufwendig und vergleichsweise teuer, der Erfolg hängt wesentlich von einer akkurat durchdachten Projektauswahl ab.


Unternehmensvermittlung

Unternehmensvermittlung, Unternehmensübernahme, Akquisition, Take over, Unternehmensbeteiligung sind artverwandte Begriffe. Die Unternehmensvermittlung beanspruchen Geschäftsleute aus unterschiedlichsten Gründen. Anders als bei Unternehmensbeteiligungen, wo eine Unternehmensvermittlung eher seltener eingeschaltet wird, resultieren Unternehmensübernahmen beziehungsweise Unternehmenskauf/-verkauf in Deutschland zu fast neunzig Prozent aus Nachfolgegründen. Unternehmensvermittlung bieten spezielle Investmentbanken oder entsprechend qualifizierte Dienstleistungsfirmen, in denen Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Gutachter, etc. tätig sind, an. Des Weiteren bestehen Möglichkeiten, eine von diversen im Internet vorhandenen Plattformen, sogenannte Firmenbörsen, für die Unternehmensvermittlung zu nutzen.


Vendor Managed Inventory (VMI)

Vendor Managed Inventory (VMI) bezeichnet lieferantengeführte Bestandshaltung eines Zulieferers (Hersteller, Ausrüster) bei dessen Kunden. Vendor Managed Inventory ist möglicher Bestandteil von Warenwirtschaftssystemen (WWS) wie es beispielsweise ERP (Enterprise Resource Planning) oder EDI (Electronic Data Interchange) sind. Ein Warenwirtschaftssystem inklusive des logistischen Mittels Vendor Managed Inventory (VMI) schließt sämtliche Warenströme innerhalb eines Unternehmens sowie deren Kundenbeziehungen ein und zeichnet sich außerdem durch standardisierte, unternehmensübergreifende Schnittstellen zwischen den beteiligten Partnern aus.


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