Planung - Schlagwort-Archiv im Wirtschaftslexikon
BUP
BUP steht im wirtschaftlichen Umfeld für den Begriff Bottom up Planung.
Berichtswesen im Controlling
Beim Berichtswesen im Controlling werden Daten und Kennzahlen erfasst, verdichtet, aufbereitet, dokumentiert sowie nach entsprechenden Anforderungen der Entscheidungsträger eines Unternehmens jeweiligen Anwendern zur Verfügung gestellt.
Budget
Das Budget ist der Begriff für die Festlegung geplanter Ausgaben und erwarteter Einnahmen. Obwohl in Wörterbüchern und Lexika allein als Haushaltsplan beziehungsweise Etat definiert, welcher den jährlichen Voranschlag für Einnahmen/Ausgaben öffentlicher Institutionen sowie Körperschaften beschreibt, kommt das Budget in weit vielfältigeren Bereichen bis hin zum privaten Haushaltsbudget vor.
Critical Incident Methode
Die Critical Incident Methode bezeichnet eine teilstandardisierte Technik, bei der, ausgehend vom Motiv (Zielsetzung), Reaktionen von Menschen auf bestimmte Ereignisse/Begebenheiten analysiert werden.
ERP-Programm
Das ERP-Programm ist eine modular aufgebaute Anwendersoftware, die in komplexer Ausführung Geschäftsprozesse ganzheitlich abbildet und darüber hinaus gewünschte unternehmensübergreifende Systemzugriffe realisieren kann. ERP bedeutet: Enterprise Resource Planning.
Investment-Center
Investment-Center ist eine von drei Sparten (Geschäftsbereiche), wenn die Beschreibung eines Unternehmens nach der funktionalen Organisationsstruktur erfolgt. Investment-Center, Cost-Center und das ab mittleren Unternehmen häufig anzutreffende Profit Center sind Begriffe aus dem Bereich divisionale Organisation (Aufbauorganisation) von Unternehmen. Investment-Center haben eine Geschäftsbereichsleitung, die autonom über Investitionen entscheiden kann.
Manufacturing Resources Planning
Manufacturing Resources Planning ist eine Methode für die Produktionsplanung in Industriebetrieben. Manufacturing Resources Planning entstand als computergestütztes Planungskonzept in den 1980er Jahren aus seinem Vorgänger MRP I aus den 1960er Jahren. Das aktuelle Konzept Manufacturing Resources Planning MRP II verknüpft Produktionsprogrammplanung und Steuerung der Produktion mit weiteren Ebenen, beispielsweise Geschäfts- oder Kapazitätsplanung.
Maschinendatenerfassung
Maschinendatenerfassung sowie die Informationen zu Fertigungsauftrags-, Lager- und Personaldaten sind Einzelbestandteile der Betriebsdatenerfassung. Speziell die Maschinendatenerfassung gibt Auskunft über Produktionsmenge, Laufzeiten, Störungen und Auslastung der Maschinen in Produktionsbetrieben. Maschinendatenerfassung macht erst dann Sinn, wenn eine Verbindung zwischen Produktionstechnik und elektronischer Informationsverarbeitung besteht.
Personalplanung
Personalplanung gehört zu den Aufgaben der Unternehmensführung respektive des Managements eines Unternehmens. Personalplanung, Teil der Unternehmensplanung, umfasst Personalbedarf, Personalbeschaffung, Personalauswahl, Personalverwaltung, Personalführung, Personalkosten, Aus- und Weiterbildung. In größeren Unternehmen oder Konzernen hat der Betriebsrat beratenden Einfluss auch auf die Personalplanung.
Supply Chain Management (SCM)
Supply Chain Management (SCM) bezeichnet eine auf Anwendersoftware gestützte Vertriebsstrategie. Das Besondere: Supply Chain Management umfasst Wertschöpfungskette, Lieferanten und Abnehmer (Einzel-, Großhandel, Händler, Endkunden), einschließlich Auftragsabwicklung, Informationsaustausch sowie Prozesse der Zahlungsströme (Geldfluss). Eine allgemeingültige Definition für Supply Chain Management existiert nicht, es gibt zahlreiche. Weil das System Supply Chain Management (SCM) nicht nur unternehmensintern, sondern über Unternehmensgrenzen hinweg funktioniert, ist die Vernetzung miteinander konkurrierender Lieferketten zwingend notwendig.
Vendor Managed Inventory (VMI)
Vendor Managed Inventory (VMI) bezeichnet lieferantengeführte Bestandshaltung eines Zulieferers (Hersteller, Ausrüster) bei dessen Kunden. Vendor Managed Inventory ist möglicher Bestandteil von Warenwirtschaftssystemen (WWS) wie es beispielsweise ERP (Enterprise Resource Planning) oder EDI (Electronic Data Interchange) sind. Ein Warenwirtschaftssystem inklusive des logistischen Mittels Vendor Managed Inventory (VMI) schließt sämtliche Warenströme innerhalb eines Unternehmens sowie deren Kundenbeziehungen ein und zeichnet sich außerdem durch standardisierte, unternehmensübergreifende Schnittstellen zwischen den beteiligten Partnern aus.