Organisiation - Schlagwort-Archiv im Wirtschaftslexikon
Einliniensystem
Grob gesagt ist das Einliniensystem dadurch gekennzeichnet, dass jeder Mitarbeiter eines Unternehmes nur einen einzigen Vorgesetzten hat.
Automatic Call Distribution (ACD)
Automatic Call Distribution (ACD) gehört in einem Kundenbetreuungszentrum zur technischen Ausstattung im Bereich Telekommunikation. Distribution bedeutet Zuteilung, Verteilung, Aufteilung. Daraus ableitend ergibt sich für Automatic Call Distribution die automatische Verteilung eingehender Anrufe auf jeweils vorhandene Mitarbeiter. Im Callcenter heißen diese Unternehmensmitarbeiter Agenten.
Berichtswesen im Controlling
Beim Berichtswesen im Controlling werden Daten und Kennzahlen erfasst, verdichtet, aufbereitet, dokumentiert sowie nach entsprechenden Anforderungen der Entscheidungsträger eines Unternehmens jeweiligen Anwendern zur Verfügung gestellt.
Collaborative Business
Collaborative Business ins Deutsche übersetzt bedeutet geschäftliche Zusammenarbeit und meint im Besonderen unternehmensübergreifende Technologien, die mittels digitaler Anwendungssysteme eine optimierte Wertschöpfungskette erreichen sollen.
Customer Relationship Management (CRM)
Customer Relationship Management (CRM) bedeutet Kundenbeziehungsmanagement und umfasst sämtliche interaktiven Prozesse eines Unternehmens, die der konsequenten Kundenorientierung dienen. CRM ist Teilbereich des eBusiness und Marketings.
Dokumenten-Management-System
Das Dokumenten-Management-System ist eine strukturierte Schriftstücke-Verwaltung auf elektronischen Datenträgern, die es als Softwarepakete mit verschiedenen Standards gibt. Ein Dokumenten-Management-System reguliert eine den Anforderungen entsprechende, digitale Ablage.
ERP-Programm
Das ERP-Programm ist eine modular aufgebaute Anwendersoftware, die in komplexer Ausführung Geschäftsprozesse ganzheitlich abbildet und darüber hinaus gewünschte unternehmensübergreifende Systemzugriffe realisieren kann. ERP bedeutet: Enterprise Resource Planning.
Electronic Data Interchange (EDI)
Electronic Data Interchange (EDI) sind strukturierte IT-Formate, die eine elektronische Übertragung geschäftsinterner Daten zwischen Anwendungssoftware verschiedenartiger Unternehmen, Institutionen und Behörden ermöglichen.
Financial Accounting Standards Board (FASB)
Financial Accounting Standards Board (FASB) ist ein unabhängiges US-amerikanisches Leitungsgremium, welches, privatrechtlich organisiert, die Rechnungsstandards für börsennotierte Unternehmen nach US-GAAP festlegte und ständig weiterentwickelt.
Ideation
Ideation lässt sich mit Ideenbildung vom Englischen ins Deutsche übersetzen. Nach dem Wortursprung Idee, abgeleitet vom griechischen idea (Ursprung) nach Platon, bedeutet es „Erscheinung, Gestalt, Form“ und ist eine Kategorie der Philosophie. Für Ideation existiert keine allgemeingültige Definition. Im modernen Kontext zu Bildung, Politik, Wirtschaft respektive Betriebswirtschaftslehre findet Ideation seinen Niederschlag beispielsweise in Kreativitätstechniken sowie im Ideenmanagement, Teil des Innovationsmanagements.
Investment-Center
Investment-Center ist eine von drei Sparten (Geschäftsbereiche), wenn die Beschreibung eines Unternehmens nach der funktionalen Organisationsstruktur erfolgt. Investment-Center, Cost-Center und das ab mittleren Unternehmen häufig anzutreffende Profit Center sind Begriffe aus dem Bereich divisionale Organisation (Aufbauorganisation) von Unternehmen. Investment-Center haben eine Geschäftsbereichsleitung, die autonom über Investitionen entscheiden kann.
Non-Business-Marketing
Non-Business-Marketing ist der eher seltener verwendete Ausdruck für Non-Profit-Marketing. Somit bezeichnet Non-Business-Marketing die Vermarktung von Waren, Dienstleistungen, Initiativen oder Hilfsprojekten in sogenannten Non-Profit-Organisationen (NPO). Das Non-Business-Marketing unterscheidet sich in vielen Teilen nicht unbedingt von dem gewinnorientierter Unternehmen, allerdings sind Ziel, Sinn und Zweck völlig verschieden. Wie im Namen bereits verdeutlicht, verfolgen Non-Profit-Organisationen keine wirtschaftlichen Gewinnziele, sondern gemeinnützige, soziale, kulturelle, aber auch politische Sachziele.
Supply Chain Management (SCM)
Supply Chain Management (SCM) bezeichnet eine auf Anwendersoftware gestützte Vertriebsstrategie. Das Besondere: Supply Chain Management umfasst Wertschöpfungskette, Lieferanten und Abnehmer (Einzel-, Großhandel, Händler, Endkunden), einschließlich Auftragsabwicklung, Informationsaustausch sowie Prozesse der Zahlungsströme (Geldfluss). Eine allgemeingültige Definition für Supply Chain Management existiert nicht, es gibt zahlreiche. Weil das System Supply Chain Management (SCM) nicht nur unternehmensintern, sondern über Unternehmensgrenzen hinweg funktioniert, ist die Vernetzung miteinander konkurrierender Lieferketten zwingend notwendig.