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Globalisierung - Schlagwort-Archiv im Wirtschaftslexikon

Welthandelskonferenz - UNCTAD

Die UNO-Welthandelskonferenz wird auch mit UNCTAD abgekürzt und ist die United Nations Conference on Trade and Development.


Rohstoffarten

Rohstoffe unterteilen sich in folgende Hauptgruppen: Fossile Rohstoffe, Agrarrohstoffe, Mineralische Rohstoffe & Luft und Wasser als Rohstoffe


Rohstoffabkommen

Das Rohstoffabkommen ( bzw. Grundstoffabkommen ) ist ein Abkommen zwischen Exportländern und Importländern und soll die internationalen Rohstoffmärkte regulieren.


Nahrungsmittelknappheit

Nahrungsmittelknappheit ist die Annahme, dass auf Grund diverser Faktoren die Weltbevölkerung nicht mit ausreichend Lebensmittel versorgt werden kann.


Collaborative Business

Collaborative Business ins Deutsche übersetzt bedeutet geschäftliche Zusammenarbeit und meint im Besonderen unternehmensübergreifende Technologien, die mittels digitaler Anwendungssysteme eine optimierte Wertschöpfungskette erreichen sollen.


Euro-Kredit

Euro-Kredit als sachgerechten Finanzbegriff innerhalb des Kreditwesens, Geldmarkts, bei Bankgeschäften, im Bereich Import / Export gibt es nicht, weil jeder Kreditvertrag in Euro-Währung zugleich ein Euro-Kredit, das entsprechende Gegenteil demzufolge ein Fremdwährungskredit ist.


European Free Trade Association

European Free Trade Association: Als EFTA bekannte Europäische Freihandelsassociation, die, 1960 von sieben europäischen Staaten gegründet, gegenwärtig vier Mitgliedsstaaten hat, wobei Island bis 2012 den bereits beantragten EU-Beitritt anstrebt, was den Austritt aus der European Free Trade Association nach sich zieht.


No-Bailout-Klausel

No-Bailout-Klausel (Nichtbeistands-Klausel) ist im EU-Vertrag enthalten und bedeutet, dass kein Mitgliedsstaat der EU für Schulden eines anderen EU-Mitgliedsstaates eintritt. Die No-Bailout-Klausel berührt Sachgebiete wie Wirtschaftswissenschaft, Währungspolitik, Europäische Währungsunion, Finanzkrisen.


Nichtbeistands-Klausel

Nichtbeistands-Klausel: Mitentscheidender Grundsatz der Europäischen Union, der die Haftung der EU als Ganzes sowie die Haftung einzelner Mitgliedsstaaten für Schulden / Verbindlichkeiten anderer Mitgliedsstaaten ausschließt. Die Nichtbeistands-Klausel wird fachmännisch No-Bailout-Klausel genannt und ist im Artikel 125 des AEUV festgeschrieben.


Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF)

Die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF, englisch European Financial Stability Facility) wurde als Akteingesellschaft mit Sitz in Luxenburg am 7. Juni 2010 gegründet.


Stabilitäts- und Wachstumspakt

Stabilitäts- und Wachstumspakt: Regelwerk für Staaten der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Wesentlicher Inhalt sind Festlegungen zu Verschuldung und Haushaltsdefizit. Staaten der Euro-Zone werden laut Stabilitäts- und Wachstumspakt verpflichtet, Jahresprogramme für solide Haushaltspolitik vorzulegen, um Währungsstabilität und Wirtschaftswachstum zu erreichen.


AEU-Vertrag

AEU-Vertrag heißt in Langform „Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union“ und gehört zum grundlegenden Regelwerk der Europäischen Union (EU). Im AEU-Vertrag sind Kompetenzen sowie detaillierte Funktionsweisen für die Organe der EU festgelegt. Der AEU-Vertrag entstand aus den vor Gründung der heutigen EU geltenden Verträgen der Europäischen Gemeinschaften.


Internationalen Währungsfonds (IWF)

Den Internationalen Währungsfonds (IWF) gibt es seit dem Jahr 1944. Der IWF ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit 187 Mitgliedstaaten im Jahr 2011. Der Internationale Währungsfonds befasst sich mit Finanz-, Geldpolitik, freien Devisenhandel, internationalem Zahlungsverkehr sowie Krediten. Jüngste Finanzentwicklungen führten zur Beteiligung des IWF am Europäischen Stabilitätsmechanismus. Die Stellung der Mitgliedsstaaten (Stimmrecht) im Internationalen Währungsfonds wird durch zugewiesene Quoten beziehungsweise Kapitalanteile bestimmt.


Eurobonds

Eurobonds sind Anleihen, Schuldverschreibungen in einer Währung, die nicht der des Landes entspricht, in dem sie für den internationalen Kapitalmarkt platziert werden. Eurobonds gibt es seit den 1960er Jahren als verzinsliches Wertpapier in vielfältiger Ausstattung und mit mittlerer bis längerfristiger Laufzeit; sie haben in diesem Sinne nichts mit dem Euro als Währung zu tun. Etwa seit 2010 benutzen Medien, Politiker, Wirtschafts-, Finanzexperten den Ausdruck Eurobonds auch für umfangreich diskutierte, jedoch noch nicht vorhandene EU-Anleihen.


EBA – European Banking Authority

EBA – European Banking Authority – heißt ins Deutsche übersetzt: Europäische Bankaufsichtsbehörde. Die EBA mit Sitz in London ist eine europäische Behörde, die Aufgaben der Finanzmarktaufsicht erfüllt. Die European Banking Authority gehört mit zum Europäischen Finanzaufsichtssystem (ESFS).


Staatsinsolvenzordnung

Staatsinsolvenzordnung ist ein Begriff, der mit der Griechenland- beziehungsweise Euro-Schuldenkrise aufkam. Eine Staatsinsolvenzordnung beinhalten weder EU-Verträge noch die der Währungsunion. Fehlende Erfahrungen innerhalb der Euro-Zone im Umgang mit ernsthafter Überschuldung eines EU-Mitgliedstaats bis hin zum drohenden Staatsbankrott sind Ursachen dafür, dass eine Staatsinsolvenzordnung bisher fehlt (Stand: 2011). Jeder Staat hat zwar eine Insolvenzordnung, diese regelt jedoch lediglich das jeweils inländische Insolvenzverfahren und ist auf EU-Ebene nicht anwendbar.


Vertrag von Lissabon

Der Vertrag von Lissabon heißt offiziell „Vertrag von Lissabon zur Änderung des Vertrags über die Europäische Union und des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft“. Seinen Namen erhielt er, weil Vertreter der 27 EU-Mitgliedsstaaten den Vertrag von Lissabon im Dezember 2007 in der portugiesischen Hauptstadt unterzeichneten.


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