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Börsen - Schlagwort-Archiv im Wirtschaftslexikon

CTX

CTX bedeutet Czech Traded Index und ist ein von der Wiener Börse ins Leben gerufener Index.


DJ

DJ ist die gebräuchliche Abkürzung für den Dow Jones Index bzw. den Dow Jones Industrial Average.


Nahrungsmittelknappheit

Nahrungsmittelknappheit ist die Annahme, dass auf Grund diverser Faktoren die Weltbevölkerung nicht mit ausreichend Lebensmittel versorgt werden kann.


Asset Allocation, Einsatz im Bond Portfolio Management

Asset Allocation, Einsatz im Bond Portfolio Management, sind Fachbegriffe der internationalen Finanzwelt, die speziell im Bereich Geldanlagen Anwendung finden.


Börsenordnung

Das Kernstück des speziellen Börsenrechts ist die Börsenordnung.


Bridge Loan

Bridge Loan, auch Bridge Financing genannt, ist die Bezeichnung für eine Brückenfinanzierung, landläufig eher als Überbrückungskredit bekannt. Ein Bridge Loan überbrückt bei bestimmten Transaktionen einen Finanzengpass beziehungsweise den bislang ungesicherten Teil einer Finanzierung mit einem kurzfristigen Kredit. Equity Bridge Loan ist die Eigenkapital-Zwischenfinanzierung.


CBOE

CBOE betitelt die Chicago Board Options Exchange. Dies ist eine der weltweit größten Optionsbörsen mit Sitz in Chicago, Illinois, USA.


Certificate of Deposit (CD)

Certificate of Deposit (CD) ist ein zuweilen Einlagenzertifikat, seltener auch Depositenzertifikat genanntes Finanzprodukt, welches auf Sekundärmärkten als Geldmarktpapier mit dem Charakter eines Inhaberpapiers gehandelt wird.


Chicago Board of Trade (CBOT)

Chicago Board of Trade (CBOT) heißt die weltälteste Terminbörse mit Sitz in Chicago, Illinois, USA. Heute ist der CBOT ein Teil der CME Group.


Chicago Mercantile Exchange (CME)

Chicago Mercantile Exchange (CME), eine der weltweit ältesten und größten Börsen, war und ist in vielerlei Hinsicht häufig Wegbereiter für innovative Neueinführungen.


Commodity Option

Commodity Option ist ein finanzmarkttechnischer Begriff im Bereich des Wertpapierhandels, speziell des Optionsbörsenhandels. Hier bezeichnet Commodity Option eine weitgehend standardisierte Form für Optionen ausschließlich auf Waren und Rohstoffe.


Devisencharts

Devisencharts ist ein strategischer Begriff innerhalb des Devisenhandels, der in selbigen in dieser Form selten verwendet wird. Der professionelle Ausdruck für Devisencharts ist Charttechnik oder Chartanalyse.


Devisenmarkt

Der Devisenmarkt, kurz Forex, in deutscher Entsprechung Währungsmarkt genannt, ist der größte Finanzmarkt der Welt. Am Devisenmarkt werden Währungen gehandelt.


Discount Broker

Discount Broker unterscheiden sich, wie in anderen Branchen mit dem vorgesetzten Kürzel Discount üblicherweise auch, von übrigen Wertpapierhändlern durch günstigere Konditionen, insbesondere bei Depot- und Ordergebühren.


Financial Accounting Standards Board (FASB)

Financial Accounting Standards Board (FASB) ist ein unabhängiges US-amerikanisches Leitungsgremium, welches, privatrechtlich organisiert, die Rechnungsstandards für börsennotierte Unternehmen nach US-GAAP festlegte und ständig weiterentwickelt.


Future-Handel

Future-Handel umfasst im Börsenhandel alle Kontrakte, die als unbedingte Termingeschäfte von beiden Vertragspartnern in der Zukunft erfüllt werden müssen. Gegenstücke: Kassageschäfte, Daytrading, Optionshandel.


Staatsverschuldung Deutschlands

Die Staatsverschuldung Deutschlands setzt sich aus Schulden des Bundes, der Bundesländer, Gemeinden und der gesetzlichen Sozialversicherung zusammen. Der Staatsverschuldung Deutschlands stehen Einnahmen/Forderungen sowie staatliche Vermögenswerte gegenüber (Sach-, Geldvermögen). Werden Einnahmen und Ausgaben verglichen, kommt es zum Haushaltssaldo; ein Haushaltsdefizit entsteht, wenn Staatsausgaben höher als Staatseinnahmen sind.


Margin Call

Margin Call ist ein Begriff aus Sachgebieten wie Betriebswirtschaftslehre (BWL), Bankwirtschaft, Finanzmärkte, Wertpapiergeschäft sowie Devisenhandel. Margin Call wird als spezieller Ausdruck im Termingeschäft verwendet und mit „Aufruf / Aufforderung zur Sicherheitsleistung“ definiert. Im Fall eines Margin Calls muss ein Trader neues Geld aufs Handelskonto überweisen, weil ansonsten die Unterschreitung der Sicherheitsleistung droht, was die automatische Schließung des Handelskontos zur Folge hätte.


Money Market Fund

Money Market Fund ist der englische Ausdruck für Geldmarktfonds. Also sind Money Market Funds spezielle Geldmarktpapiere, respektive liquide (kapitalkräftige, verfügbare) Wertpapiere, und zwar solche mit sehr kurzer Laufzeit. Aufgrund dieser Kurzfristigkeit bieten sich Geldmarktfonds, wenn alle Konditionen stimmen, als Alternative zu konventionellen Geldanlagen wie festverzinsliche Wertpapiere, Termingelder oder zum Tagesgeldkonto an.


Money-Back-Optionsschein

Money-Back-Optionsschein ist kein Fachbegriff, sodass es in Wirtschaftslehrbüchern keine Definition dafür gibt. Der Ausdruck Money-Back-Optionsschein wird im Wertpapiergeschäft beziehungsweise in der Bankwirtschaft verwendet und beschreibt einfach nur die Tatsache, dass es sich um einen Optionsschein mit dem verbrieften Recht auf die Rückzahlung des für einen Emissionskurs eingesetzten Kapitals handelt.


NYSE Composite Index

NYSE Composite Index heißt ein US-amerikanischer Aktienindex, der alle an der New Yorker Wertpapierbörse gelisteten Unternehmen umfasst. Der NYSE Composite Index enthält über viertausend in- und ausländische Unternehmen. Der bekannteste, zudem wichtigste Aktienindex der USA hingegen ist der Dow Jones.


Option Spread

Option Spread: Begriff aus den Sachgebieten Betriebswirtschaftslehre (BWL), Bankwirtschaft, Finanzstrategie, Börse, Derivate und Devisenhandel. Option Spread findet in dieser Wortkombination keine praktische Anwendung, sondern kennzeichnet, dass es um Spread-Postionen im Optionsgeschäft geht.


Quanto Option

Der Ausdruck Quanto Option verweist auf eine Absicherung gegen das Währungsrisiko. Erklärungen, wonach Quanto Option zur Kategorie der exotischen Optionen gehöre, kann hier nicht in vollem Umfang zugestimmt werden. Und zwar deshalb, weil Quanto grundsätzlich ein allgemeingültiger Namenszusatz bei unterschiedlichen, sehr vielfältigen und flexiblen Anlageprodukten, die hauptsächlich als Zertifikate bekannt sind, ist. Wird nun eines von divers vorhandenen Anlageprodukten mit dem Zusatz Quanto eigens im Optionsgeschäft gehandelt, ist das unter anderem eine Quanto Option.


London International Financial Futures and Options Exchange

Die London International Financial Futures and Options Exchange (LIFFE) gehört zu den vier größten, bekanntesten Terminbörsen der Welt. Bei der London International Financial Futures and Options Exchange handelt es sich nicht um die traditionsreiche Londoner Börse, deren offizielle Bezeichnung London Stock Exchange, Kürzel LSE, ist. Die Gründung der LIFFE war im Jahr 1982.


Long Position

Long Position ist ein Begriff aus den Kategorien Börsenhandel, Terminkontrakte, Optionsgeschäft, mithin also Betriebswirtschaftslehre (BWL), Finanzmärkte, Bankwesen. Long Position gehört zum breitgefächerten Fachjargon insbesondere beim Handel mit Futures und Optionen. Die Bezeichnung „Long Position“ beziehungsweise „long“ wird darüber hinaus von Marktteilnehmern oder Nachschlagewerken auch bei weiteren Handelsgeschäften verwendet. Die Long Position drückt stets den Status als Käufer eines jeweiligen Finanzinstruments aus. Das Gegenteil ist die Short Position.


Securitization

Securitization (deutsch: Verbriefung) bezeichnet die Umwandlung von Vermögenswerten in handelbare Wertpapiere. Für Securitization kommen Forderungsbestände unterschiedlichster Art infrage, insbesondere jedoch vielerlei Kredite. Weitere können mittelfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, aus Leasing, Baufinanzierungen, Unternehmensdarlehen oder auch aus Konsumentenkrediten, vorzugsweise Autokredite, sein. Nicht zuletzt aufgrund von Securitization entstand der weltweite Handel mit sogenannten „faulen Krediten“, die im milder klingenden Fachjargon „notleidende Kredite“ genannt werden. Folgen solcherart Kreditmarkt können Finanzkrisen mit globalen Auswirkungen sein, jüngstes Beispiel dafür ist die Finanz-, Wirtschafts- und Bankenkrise seit 2007 in Europa.


Securities Lending

Securities Lending ist das englische Äquivalent (Ersatz, Behelf) für Wertpapierleihe. Daraus schlussfolgert beschreibt Securities Lending ein Geschäft zwischen zwei Partnern, nämlich dem Verleiher und Entleiher, bei dem es um die Nutzung eines Wertpapiers über einen begrenzten Zeitraum durch den Entleiher geht. Der Zweck des Securities Lending beziehungsweise Wertpapierleihe für den Verleiher kann vielfältig sein. Mit allgemeinüblicher Leihe sind Securities Lending / Wertpapierleihe nicht vergleichbar, weshalb der Begriff im allgemeinen Wortgebrauch wie im juristischen Sinne als irreführend erachtet wird.


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