Rohstoffabkommen
Das Rohstoffabkommen ( bzw. Grundstoffabkommen ) ist ein Abkommen zwischen Exportländern und Importländern und soll die internationalen Rohstoffmärkte regulieren.
Aufgaben des Rohstoffabkommen
- Preisstabilität: Für beide Seiten ist Preisstabilität bei den Rohstoffpreisen von Vorteil. Besonders Entwicklungsländer können so mit einem bestimmten Preis rechnen. Auch die Importeure sichern sich stabile Preise für die Konsumenten
- Versorgungssicherheit: Regulierung der Mengen an Rohstoffen sorgt nicht nur Preisdumping durch Überproduktion vor, auch die Versorgungssicherheit für die Abnehmer ist durch das Abkommen möglich.
- Abnahmegarantien: Für die Produzenten wird so sichergestellt, dass die geförderte bzw. produzierte Menge auch abgenommen wird
- Quotenregelungen: Vorsorge gegen Überproduktion bzw. Unterproduktion.
- Buffer Stocks: Anlage von Buffers Stocks, also einem Vorratslager um Preisschwankungen besser abfangen zu können
Welche Rohstoffe betrifft das Rohstoffabkommen
Das Rohstoffabkommen bezieht sich auf alle Rohstoffarten am Weltrohstoffmarkt:
- Agrarrohstoffe ( zum Beispiel: Weizen, Reis, Zucker usw.)
- Mineralische Rohstoffe ( z.B. Uran, Gold usw. )
- Fossile Rohstoffe ( z.B. Erdöl, Erdgas usw. )
- Wasser ( aktuell nicht dermaßen wichtig, doch mittelfristig wird die Bedeutung zu nehmen - Stichwort Klimawandel )
Kategorie: Wirtschaftsgeographie |
Schlagwörter: Rohstoffe | Welthandel | Fair Trade | Klimawandel | Globalisierung | Goldhandel | Edelmetalle | Erdöl |